Bank Schilling in Hammelburg: EZB-Niedrigzinspolitik bedeutet auch langfristig gute Nachricht für Immobilienfinanzierung

Der Zinssatz stellt einen maßgeblichen Faktor bei den Kosten einer Immobilienfinanzierung dar. Über die vergangenen drei Jahre befanden sich die Zinsen für Baufinanzierungen auf dem niedrigsten Niveau der letzten vierzig Jahre. Dieses Niedrigzinsumfeld hat viele motiviert, den Schritt zum Eigenheim zu beschreiten. So mancher potenzielle Immobilienkäufer lässt sich aktuell jedoch von Sorgen hinsichtlich eines möglichen Zinsanstiegs und der damit verbundenen Verteuerung der Finanzierung abschrecken. Aus Sicht der Immobilienexperten der Bank Schilling in Hammelburg entbehren derartige Bedenken gegenwärtig jedoch der Grundlage. Erst jüngst hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Entscheidung bekannt gegeben, ihre für den Herbst avisierte Leitzinserhöhung mindestens bis ins nächste Jahr zu verschieben.

Bank Schilling: attraktives Zinsniveau für Baugeld

Den bisher niedrigsten Stand seit Bestehen der Bundesrepublik haben die Zinsen für zehnjährige Baudarlehen mit 1,11 Prozent im Oktober 2016 erreicht. Trotz zwischenzeitlich leichter Erhöhungen sind Bauzinsen auch aktuell noch überaus günstig. Im Durchschnitt zahlen Bauherren oder Immobilienkäufer für ein zehnjähriges Darlehen gegenwärtig knapp 1,5 Prozent Zinsen pro Jahr.

Korrelation mit dem Zinskupon von Staatsanleihen

Selbst im Fall einer Leitzinserhöhung hat diese erst mit erheblicher zeitlicher Verzögerung Auswirkungen auf die Bauzinsen. Denn das Zinsniveau langjähriger Immobiliendarlehen wird weniger unmittelbar vom Leitzins, also dem Zinssatz, zu dem sich Banken von der Europäischen Zentralbank Geld leihen, beeinflusst. Vielmehr, so betonen die Finanzierungsexperten der Bank Schilling in Hammelburg, steht der Zinssatz für Baufinanzierungen vorrangig in Abhängigkeit zum Zinskupon von Staatsanleihen.

Bank Schilling in Hammelburg: Refinanzierungskosten beeinflussen Bauzins

Denn um ihren Kunden die Baugelder zur Verfügung stellen zu können, geben zahlreiche Geldinstitute zur Refinanzierung Hypothekenpfandbriefe in entsprechendem Wert aus. In Anlehnung an die Kosten für diese Refinanzierung kalkuliert das Institut den Zinssatz für Baufinanzierungskredite. Je mehr Zinsen die Bank also für die Pfandbriefe aufzubringen hat, desto höher fällt der Baufinanzierungszins für ihre Kunden aus. Als Benchmark für den Pfandbriefzins gilt die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen. Die Rendite der deutschen Staatsanleihen wiederum steht in erheblichem Maße in Abhängigkeit von der Nachfrage. Staatsanleihen sind für Anleger besonders attraktiv, wenn alternative Anlageformen wie Festgeld oder Tagesgeld aufgrund des niedrigen Leitzinsniveaus der Europäischen Zentralbank geringe Zinserträge einbringen. Umgekehrt, so die Finanzexperten der Hammelburger Privatbank Schilling, bedeutet ein hoher Leitzins aufgrund der attraktiven Verzinsung von Konkurrenzprodukten eine sinkende Nachfrage für Staatsanleihen. Aufgrund der niedrigen Nachfrage sinkt der Kurs, die Rendite steigt. Da der Pfandbriefzins der Benchmark der Staatsanleihen folgt, steigen auch deren Renditen. Dies erhöht die Kosten der Refinanzierung von Baukrediten und somit mittelbar auch die Bauzinsen. 

Maßgeschneiderte Immobilienfinanzierung bei der Hammelburger Privatbank Schilling

Neben dem aktuell geltenden Zinssatz beeinflussen auch die Zinsbindungsfrist, die jährliche Tilgungsrate sowie die Höhe der Eigenkapitalleistung die Kosten für eine Immobilienfinanzierung. Das Immobilienteam der Bank Schilling unterstützt seine Kunden dabei, die historisch niedrigen Zinsen zur Realisierung ihrer individuellen Immobilienwünsche zu nutzen. In Zusammenarbeit mit professionellen Kooperationspartnern bietet das Hammelburger Finanzinstitut maßgeschneiderte Baufinanzierungen und umfassende Beratung rund um das Thema Immobilien sowohl zur Eigennutzung als auch zur Vermietung an.

 

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